J Class - die "Königin der Meere"

Vorgestellt von Volker Christmann

Francois Chevalier & Jacques Taglang

Die J-Klasse hat einen sehr speziellen Platz in der Geschichte des America’s Cups. Sie waren mit die größten Yachten, die um den Cup kämpften, und ihre Entwicklung brachte in die Arbeit der Designer und Schiffbauingenieure verstärkt wissenschaftliche Anstrengungen, den Einsatz von Windkanal, Schlepptankversuch und neuen Materialien .
Von diesen Königinnen der Meere wurden insgesamt nur 10 Schiffe zwischen 1930 und 1937 gebaut. Ein paar davon sind heute wieder top restauriert auf den internationalen Regattabahnen unterwegs, vor allem ein Verdienst von Elisabeth Meyer. Wo heute Endeavour, Shamrock oder Velsheda auftauchen, finden sich staunende Bewunderer ein.

Doch nicht nur die gebauten J-Class Boote wurden berühmt, auch die geplanten, aber nicht realisierten Entwürfe sind von großem Interesse. Ebenso die vielen Vorläufer der J-Klasse. Oder die 1999 in Skagen/Dänemark gebaute Ranger.

All dies und viele kleine Geschichten rund um diese Klasse sind in dem zweisprachig (französisch / englisch) geschriebenen Buch zu finden. Der Text ist von Freundeskreis-Mitglied Jacques Taglang, ein paar Gastbeiträge runden die Historie ab. Ergänzt wird das Buch durch die vielen Zeichnungen und Risse von Francois Chevalier (Schiffsingenieur), weshalb es gerade für Modellbauer von besonderem Wert ist. Es werden 33 Boote erklärt, ferner enthält das Buch über 60 Tafeln mit Linien-, Decks- und Segelplänen und mehr als 100 Fotos.
Geöffnet ist das 448 Seiten dicke Buch fast einen Meter breit.
Der Foliant oder wie die Engländer sagen – landscape format - mißt 31,5 cm x 41,5 cm und wiegt über 7 kg. Das Buch ist in einer limitierten Auflage von 3000 Stück erschienen.

Weitere Bücher von Francois Chevalier & Jacques Taglang:
- America’s Cup Yacht Design 1851 – 1986.
- American and British Yacht Designs 1875 – 1887. (2 Bände)
- Velox Ex „Zemajteij“ 1875 – 1914.
- J-Class Endeavour 1934.

Jacques Taglang wurde 1947 an der Cote d’ Azur geboren, segelt seit Kindheit an und lebt seit kurzem als Pensionär an der Atlantikküste nahe La Rochelle. Er hat sich nun ganz seinem Hobby – der Yachtsporthistorie und dem Segeln – gewidmet. Bei Alinghi America’s Cup ist er im Team und zuständig für die Geschichte des America’s Cup. Interessenten finden diese Seite im Netz unter: www.americascup.com und dort unter AC-Clopedia und since 1851.
Ferner ist er Yachtsportsammler mit der wohl größten Segelsport-Fachbibliothek Frankreichs.

Unabhängig von diesem Buch erscheint der Hinweis auf eine weitere Webseite angebracht: www.jclassyachts.com. Hier erfährt man ebenfalls einiges zur Geschichte dieser wunderschönen Schiffe.