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Die Geschichte der 15 qm Wanderjolle

Die 15 qm Wanderjolle wurde etwa zeitgleich als F-Jolle vom DSVb und als H-Jolle im DSB (Deutschen Segler Bund) im Jahr 1925 als Verbandsjolle zugelassen. Sie entwickelte sich schnell von der reinen Wander- oder Tourenjolle zu einer sehr verbreiteten Rennmaschine, ohne ihre Eignung zum Tourensegeln einzubüßen.

Blaues Band vom Langen See H 1 Tabu Günter Bleck dann Horst Wolf

1933 wurde im Rahmen der Gleichschaltung der Segler-Verbände auch die beiden Klassen von H- und F-Jollen zusammen geführt. Da es mehr H-Jollen bei DSB als F-Jollen bei, DSVb gab, wurde pragmatische für alle Boote das Segelzeichen H gewählt. Bis zum 2. Weltkrieg entwickelte sich die Klasse als meist gesegelte Verbandsjollenklasse. Und auch nach dem Krieg erfreute sich die H-Jolle weiterhin großer Beliebtheit. Und die Klasse existiert noch heute als aktive und sehr anspruchsvolle Rennklasse. Allerdings werden die Boote heute aus Kunststoff gebaut und auch die Rumpfform hat sich zu einer modernen Gleitjolle geändert.

So existieren heute sehr unterschiedliche Boote. Michael Krieg hat in seiner Zeit als langjähriger Obmann für die Alt-H-Jolle umfangreich zur Geschichte recherchiert und viele Fotos, Dokumente und Exponate zusammen getragen. Wir dürfen uns im Yachtsportmuseum glücklich schätzen, viele dieser Fotos und Geschichten veröffentlichen zu dürfen. 


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